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ACR wird 70 Jahre jung
Viele Besucher im Festzelt an der Rheinmatthalle
Der ACR wird 70 Jahre jung, so stand es in der letzten Ausgabe unserer Vereinszeitung als Voranzeige. Als wir uns vor geraumer Zeit vorgenommen hatten, das 20jährige Jubiläum unserer Oberhüsemer Handörgler und das 70jährige Vereinsjubiläum des Akkordeonclubs Rheinhausen 1937 e.V. zu feiern, hatte niemand auch nur im Entferntesten eine Vorstellung von den immensen Planungen und Vorbereitungen.
Doch der Verein zeigte sich von seiner stärksten Seite. Bereits Anfang des Jahres 2007 hatte man eigentlich schon ein klares Konzept, wie das Fest ablaufen sollte. Leider konnten dann aber die geplanten Auftritte unserer befreundeten Vereine auf Grund der ungünstigen Terminierung (Sommerferien) nicht zugesagt werden.
Kurzerhand einigte man sich auf folgenden Ablauf:
Samstag, 11.08.2007
Unterhaltungsabend mit Ehrungen;
Sonntag, 12.08.2007
ACR-Hock.
Eine Woche vor Festbeginn traf man sich, um gemeinsam das Festzelt aufzuschlagen. Verschiedene hier nicht genannte Faktoren hatten den Verein zunächst gezwungen, ein kleineres Zelt zu wählen. Nach einer langen schlaflosen Nacht beschloss dann die Vereinsführung, doch ein größeres Zelt zu wählen, um dem Jubiläum den entsprechenden ahmen zu bieten. In einer wahren Kraftanstrengung wurde kurzfristig ein Zelt ab– und ein entsprechend größeres aufgebaut. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, und nach vielen weiteren Dekorations- und Installationsarbeiten war man am Samstagabend richtig stolz und froh, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Das Jubiläum konnte beginnen.
Großartig anzusehen war dann auch gleich zu Anfang, wie die Bühne durch das eigens gegründete „Ehemaligenorchester“ (siehe Foto) besetzt war. Durch unseren Dirigenten Harald Kniebühler bestens vorbereitet, zeigten die „alten Hasen“, dass sie das Spielen noch lange nicht verlernt hatten.
Im Anschluss durfte der erste Vorsitzende dann Ehrungen für 20- und 30jährige Mitgliedschaft aussprechen. Die „Oberhüsemer Handörgler“ glänzten als nächster Programmpunkt, bevor das Hauptorchester des ACR zum Auftritt kam.
Der absolute Höhepunkt es Abends war dann aber mit Bestimmtheit die Ernennung unseres langjährigen Orchestermitgliedes Friedhelm Ehret zum Ehrenmitglied. Der minutenlange Applaus des Publikums bewies, dass sowohl der Verein als auch die anwesenden Musikfreunde diese Entscheidung für mehr als richtig hielten. Zum Abschluss durfte das Tanzbein geschwungen werden, die Gruppe „Surprise“ sorgte nämlich für einen stimmungsvollen Ausklang.
Der Sonntag wurde mit einem Festgottesdienst begonnen. Hier wurden die Organisatoren nun aber dann doch überrascht. Der Andrang war so groß, dass selbst vor und um das Zelt weitere Tische und Bänke aufgestellt werden mussten. Besonders bedanken möchten wir uns an dieser Stelle nochm als bei Herrn Pfarrer Mair für seine hervorragend recherchierte und vorgetragene Ansprache an die Gemeinde. Nach dem Ende des Gottesdienstes, welcher musikalisch natürlich durch das Hauptorchester mit Unterstützung von Oktavia Röhl Kniebühler an der Harfe (nochmals Danke Oktavia, das war einfach toll!!) gestaltet wurde, blieben die meisten Gäste einfach zum Mittagessen da. Hier zeigte sich nun, dass man wie bereits oben erwähnt für einen solchen Andrang einfach nicht ausreichend gewappnet war:
Es kam zu bedauerlichen Wartezeiten. Doch auch dies bekam man mit der Zeit in den Griff.
Die „Oberhüsemer Handörgler“ spielten zum Frühschoppenkonzert und wurden nach viel Applaus durch das Jugend- und Schülerorchester unter Leitung von Laura Kohm und Christine Koßmann abgelöst.
Harald Kniebühler und das Hauptorchester spielten dann zur weiteren Unterhaltung, bevor unsere Freunde aus Friesenheim einen glänzenden und sehr unterhaltsamen musikalischen Schlusspunkt setzen konnten.
Es war ein tolles Fest gewesen.
Der Verein hatte sich prächtig präsentieren können.
Das war der allgemeine Tenor. Was soll ich da noch weiterschreiben.
Hatte irgendjemand etwas anderes erwartet?
Clemens Pflieger